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feuer Kartei zur GALERIE der Historien-Malerei - aiser bis utzer

KLE

Klein, Johann Adam

Deutscher Maler, Zeichner und Kupfer-Stecher mit Atelier in Nürnberg und München.

Johann Adam Klein wurde am 24. November 1792 in Nürnberg geboren. Sein schon in der Kindheit gegebenes zeichnerisches Talent wurde ab dem Jahr 1800 durch den Maler Georg Christoph von Bemmel gefördert; 1802 besuchte er die Nürnberger Zeichenschule unter Gustav Philipp Zwinger. Im Alter von 13 Jahren trat er als Lehrling in die Ausbildung des Nürnberger Kupfer-Stechers Ambrosius Gabler, der ihm die Techniken des Ätzens und Radierens vermittelte und seine zeichnerischen Begabungen außerordentlich förderte.

1811 begann er ein Studium an der Wiener "k.k. vereinigte Academie der bildenden Künste".

Angetan von den Mobilisierungen infolge der Napoleonischen Kriege widmete sich Klein zunehmend der detaillierten Darstellung durchmarschierender Soldaten samt Waffen und Uniformen, Pferden und Fuhr-Werken. Die technische Präzision der bald in der von Domenico Artaria in Wien geführten »Kunst- und Musikalien-Handlung Artaria & Co.« veröffentlichten Stiche – vor allem aber die atmosphärische Stimmigkeit von Figuren-Gruppen und landschaftlicher Szenerie – lenkten die Aufmerksamkeit einer Reihe von namhaften Künstlern auf den jungen Studenten. Zusammen mit Kobell schuf Klein ab 1815 neben einer akribisch recherchierten, künstlerisch meisterhaft scharf gestochenen und farben-prächtig colorierten Serie zum Erscheinungsbild der europäischen Armeen in der Zeit der Napoleonischen Kriege (die wir hier nachfolgend vorstellen; deren einzelne Blätter sich jedoch nicht immer namentlich zuordnen lassen) auch eine Serie von mindestens 22 Drucken mit Darstellungen, die folgenschwere Ereignisse zwischen 1812 und 1815 illustrieren: Vom Brand von Moskau, der den Untergang der "Grande Armée" einleitete, über die Schlachten von Kulm, Hanau und Leipzig (1813), dem Einzug der Verbündeten in Paris, Napoleons Abdankung und seine Ankunft auf Elba (1814) bis zur endgültigen Untergang des Kaiser-Reiches infolge der Niederlage bei Waterloo (1815).

Neben einigen Museums-Katalogen vermitteln die von Friese und Lacina Editionen bzw. vom LTR-Verlag (Ulf-Joachim Friese, Buchholz) im Jahr 1985 veröffentlichten Reprints "Österreichische Soldatentypen 1814/1815" und "Bayerische Soldatentypen 1814-1818" einen Eindruck der Aquarelle und Radierungen des 1875 in München verstorbenen Biedermeier-Künstlers.

Klein starb am 21. Mai 1875 in München.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


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Johann Adam Klein
Johann Adam Klein

Werke von Johann Adam Klein:

"Heerschau Europäischer und Asiatischer Truppen"

Zusammen mit lokaler Link Wilhelm Alexander Wolfgang von Kobell: Schau-Blätter zum Erscheinungs-Bild der europäischen Armeen zur Zeit der Napoleonischen Kriege.


... zur Sammlung interner Link "Heerschau"


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Heerschau - Titelblatt
Skizzen von Klein
(Montage; für die uniformenkundlichen Blätter von Klein und Kobell konnten bislang keine Mappen, Deckblätter oder Einbände ausgemacht werden)

"Dragoner vor dem Tor"

Stich von Johann Adam Klein aus einer Reihe von Radierungen zur österreichischen und bayerischen Armee zwischen 1812 und 1815.


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Klein - Dragoner
Quelle: befreundeter Sammler

"Dragonerpiket"

Stich von Johann Adam Klein aus einer Reihe von Radierungen zur österreichischen und bayerischen Armee zwischen 1812 und 1815.


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Klein - Dragoner
Quelle: befreundeter Sammler

"Dragonerbivak"

Stich von Johann Adam Klein aus einer Reihe von Radierungen zur österreichischen und bayerischen Armee zwischen 1812 und 1815.


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Klein - Dragoner
Quelle: befreundeter Sammler

KNO

Knötel, Herbert (der Jüngere)

Herbert Knötel, geboren am 6. April 1893 in Berlin, war schon früh an der wissenschaftlich-künstlerischen Arbeit seines Vaters, des europa-weit bekannten und anerkannten Uniformen-Kundlers, Schlachten-Malers und Militär-Historikers lokaler Link Richard Knötel, interessiert. Nach Abschluss seines Studiums an der Berliner Kunst-Akademie als Schüler von Prof. Carl Röchling diente er als Einjährig-Freiwilliger beim Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8, aus dem er 1913 im Rang eines Unteroffiziers entlassen wurde. Der Vorsatz, das Werk seines im April 1914 verstorbenen Vaters fortzusetzen und die seit 1890 -, seit 1893 auch in Buch-Form vertriebene Serie "Lose Blätter zur Geschichte der Entwicklung der militärischen Tracht" – besser bekannt als interner Link "Uniformenkunde" – weiterzuführen, fand im August 1914 ein abruptes Ende: Nach seiner Einberufung wurde er als Feldwebel und Zug-Führer zum 1897 errichteten 5. West-Preussischen Infanterie-Regiment Nr. 148 in Elbing (heute Elblag, Polen) versetzt und bereits Ende August 1914 in der Schlacht bei Tannenberg so schwer verwundet, dass er nach seiner Entlassung aus dem Lazarett auch aus dem aktiven Militär-Dienst ausgemustert -, Anfang 1915 zum Leutnant der Reserve befördert und im Rückwärtigen Dienst eingesetzt wurde.

Zurückgekehrt in das Atelier seines Vaters nahm Knötel 1919 die Arbeit an der inzwischen über vier Jahre ruhenden "Uniformenkunde" wieder auf. Zwar lagen für den für das Jahr 1914 geplanten Band XVIII bereits zwölf fertige Tafeln und eine ganze Reihe Entwürfe seines Vaters vor, doch dauerte es bis zur Veröffentlichung des letzten "alten" Teils der Reihe noch bis zum Jahr 1921. Infolge der allgemeinen Depression – insbesondere der um sich greifenden Ächtung allem Militärischen – konnte der Band nicht einmal ansatzweise an die Verkaufs-Zahlen der Vorausgaben anschließen, und Knötel war gezwungen, sich neue Tätigkeits-Felder zu erschließen (erst im Jahr 1936 fand die "Uniformenkunde" mit der "Neuen Folge" wieder eine Fortsetzung, die jedoch nach 78 Blättern – herausgegeben in zwei Bänden – mit Ausbruch des Zweiten Welt-Krieges endgültig eingestellt wurde und damit unvollendet blieb).

Knötel arbeitete als Berater für Uniformen und Waffen in der aufkommenden Film-Industrie ("Bismarck" u.ä.), für die Neu-Uniformierung von Polizei, von Reichswehr und späterer Wehrmacht und von 1938 bis 1945 als Kurator und Mitglied der sog. Beute-Kommission (als Kustos am Berliner Zeughaus hatte Herbert Knötel regelmäßig an Reisen zur Sichtung und "Einbringung von Beute-Kunst" in den von Deutschland okkupierten Gebieten teilgenommen und war für die von ihm kuratierten Sammlungen zum Oberregierungsrat ernannt worden).

An uniform-kundlichen Werken entstanden in dieser Zeit u.a. Illustrationen für "Das Kasket – Handdrucke zur Geschichte der militärischen Tracht" (1924/25), Grafiken für die Reihe interner Link "Heer und Tradition" (sog. Brauer-Uniformbogen; 1926 bis 1929), insgesamt 1.440 Bilder für die sechs Sammelbilder-Alben interner Link "Deutsche Uniformen" im Auftrag der Dresdener Zigaretten-Fabrik Sturm (1931 bis 1933), das Tafel-Werk interner Link "Die Entwicklung des deutschen Heeres" und die Illustrationen für die Reihe "Das Deutsche Heer - Friedensuniformen bei Ausbruch des Weltkrieges" (1935 bis 1941).

Infolge eines Bomben-Volltreffers, der schon im Jahr 1939 das umfangreiche Archiv seines Vaters beinahe komplett vernichtet -, und des Einschlags einer Artillerie-Granate, die im April 1945 die eigene Sammlung zum größten Teil zerstört hatte, aber auch aufgrund seiner Karriere im faschistischen Deutschland, war Knötels wissenschaftliches und künstlerisches Schaffen nach dem Krieg erheblich eingeschränkt. Knötel finanzierte den Lebens-Unterhalt seiner Familie durch den Verkauf von Militaria und Aquarellen mit Motiven von Soldaten der alliierten Besatzungs-Truppen. Im Rahmen dieser Tätigkeit machte er wahrscheinlich Anfang der 50er Jahre die Bekanntschaft John R. Elting, Colonel der US-Army, Offizier im militärischen Nachrichten-Dienst und Militär-Akademiker in West-Point, der die Idee hatte, für den Unterricht in der Militär- und Kunst-Geschichte eine umfangreiche Sammlung mit detaillierten und vor allem fundierten Abbildungen Erscheinungsbild der US-Armee in den Unabhängigkeits-, in den Sezessions- und Indianer-Kriegen -, der Sowjet-Armee zur Uniformierung in der napoleonischen Epoche aufzubauen. Und so Knötel ab 1953 erst einmal zwei Aquarelle im Monat fertigte, steigerte er seine Produktion bald in der Art, dass bis zu seinem Tod am 8. November 1963 allein zu den Armeen der Koalitions-Kriege über 1.500 Motive vorlagen; davon über 900 Abbildungen mit Darstellungen von Soldaten und Offizieren der "Grande Armée". Unter dem Titel interner Link "Napoleonic Uniforms: The French Army" erschienen dann 1993 die ersten beiden Bände mit insgesamt 988 Illustrationen und kompakten Beschreibungen; die Bände III und IV mit den Truppen der Koaltion wurden im April 2000 – ein Monat vor Eltings Tod – veröffentlicht. Weitere Aquarelle Knötels d.J. finden sich in den von Roger Forthoffer zwischen 1961 bis 1964 veröffentlichten und heute äußerst seltenen "Fiches Documentaires".

Der Nachlass von Herbert Knötel ist im Archiv des Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt eingelagert.


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Knoetel d.J.
Herbert Knötel (oder "der Jüngere") an seinem Arbeits-Tisch.
Fotografie aus den 1930er Jahren.

Werke von Herbert Knötel:


... zur Sammlung interner Link "Richard & Herbert Knötel, Carl Röchling, Woldemar Friedrich u.a."



Vierter Koalitions-Krieg - 1806-1807: Belagerung von Kolberg (März bis Juli 1807).

"Vor Colberg 1807."

Original-Aquarell von Herbert Knötel aus dem Uniformen-Bilder-Werk »Die Entwicklung des deutschen Heeres«; versteigert im November 2025 im Auktionshaus externer Link »Mehlis« (Plauen, GER).

Balaklawa 1854


Krim-Krieg 1853-1856 - 25. Oktober 1854: Schlacht von Balaklawa - Angriff der Leichten Brigade.

"Charge of the 17th Regiment of Light Dragoons (Lancers)"

Aquarell von Herbert Knötel; versteigert im Mai 2023 bei externer Link »Weschler's« (Rockville, MD, USA).

Balaklawa 1854


KNO

Knötel, Richard

Deutscher Maler, Illustrator und Lithograf, Uniformen-Kundler und Heeres-Wissenschaftler, Historiker und Schriftsteller; gilt noch heute als einer der bedeutendsten deutschen Schlachten- und Historien-Maler.

Schon in früher Kindheit erhielt Richard von seinem Vater, Augustin Knötel, Oberlehrer, Maler und Schriftsteller, Unterricht im Zeicnhen. Schon damals entwickelte er sein bald zur Profession gemachtes Interesse für die Militär-Geschichte, was sehr wahrscheinlich daran lag, dass seine Heimatstadt Glogau, die seit März 1741 zum Königreich Preussen gehörte, Festungsstadt war und das Straßenbild vom Militär der Garnison bestimmt wurde.

Im Jahr 1880 nahm er an der Berliner Akademie der Bildenden Künste ein Studium auf, das er mit Illustrationen für eine ganze Reihe populärer Zeitschriften, Wochen-Blätter und Kalender finanzierte. Die Bestände der "Königlichen Bibliothek zu Berlin" (heute Staatsbibliothek unter den Linden) -, vor allem aber die preussischen Armee- und Kriegs-Archive eröffneten seinem Hobby die Quellen, die es ihm möglich machten, schon im Jahr 1883 als Co-Autor die Abhandlung "Die preussische Armee - Von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart" zu veröfentlichen, von der jedoch nur der ertse Band "Die Husaren" erschien.

1888 erschien das mit zahlreichen Farb-Lithografien illustrierte Werk "Die Kriegsheere Europas", von mit Sicherheit auch eine englisch. und französisch-sprachige Ausgabe lizensiert wurde.

Mit der ab 1890 wöchentlich erscheinenden Serie "Lose Blätter zur Geschichte der Entwicklung der militärischen Tracht" nahm dann das noch heute besonders beachtete Lebenswerk seinen Anfang: Mit insgesamt 18 Bänden (oder besser 1.060 Abbildungen) gehört Knötels interner Link "Uniformenkunde" und der ergänzenden Serie "Mitteilungen zur Geschichte der militärischen Tracht" zu den umfangreichsten Publikationen zur Dokumentation der uniformkundlichen- und militärgeschichtlichen Forschung, das von seinem Sohn Herbert, bekannt als "Knötel, der Jüngere", fortgesetzt wurde.


* 12. Januar 1857 in Glogau (Niederschlesien; heute Głogów, Polen); † 26. April 1914 in Berlin (beigesetzt auf dem St. Matthias-Friedhof in Berlin-Tempelhof).


"Richard Knötel war Historienmaler, Lithograph, Schriftsteller, er entstammte einer traditionsreichen Künstlerfamilie und war darüber hinaus ein begabter Zeichner. Früh schon war er erfolgreicher Illustrator von Zeitschriften und Büchern, so dass er nur kurz an der Berliner Akademie studierte, die ihn nicht weiterbringen konnte. Hingegen veranlasste ihn das Studium des militärischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart ab 1890 eine "Uniformenkunde in Losen Blättern" mit Kommentaren herauszubringen, die bis zu seinem Tode auf 17 Bände angewachsen war: ein außergewöhnliches Dokument zur Geschichte der militärischen Tracht. Die von Röchling erfundenen Bildtypen waren bis in die vierziger Jahre (des 20. Jhr.) jedem Schulkind geläufig. 1896 erschien außerdem sein "Handbuch zur Uniformkunde" mit über 1000 Abbildungen. Mit Carl Röchlin brachte er den Bildergeschichtenband "Friedrich der Große in 50 Bildern" (1895) heraus..."


Aus der Kurz-Biografie des externer Link Agora-Verlags.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


... Link-Empfehlungen externer Link Deutsche Digitale Bibliothek


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Prof. Richard Knötel
Prof. Richard Knötel
Fotografie um 1890

Werke von Richard Knötel:


... zur Sammlung interner Link "Richard & Herbert Knötel, Carl Röchling, Woldemar Friedrich u.a."



23. Juni 1758 - Sieben-Jähriger Krieg: "Schlacht bei Krefeld"

Hessische Infanterie bei Krefeld.


Gemälde in der Sammlung des Museums »Burg Linn« (Krefeld, GER).

Bild-Quelle: externer Link Museum »Burg Linn« (auf facebook.com; digital bearbeitet).


... zum Schauplatz lokaler Link Krefeld

Krefeld - 1758


"Fahnen-Weihe vor der Potsdamer Garnisonskirche - 1808"

Illustration aus der "Chronik des Ersten Garde-Regiments zu Fuß und dessen Stamm-Truppen 1675-1900"; i.A. des Regiments, 1902

Bild-Quelle: interner Link Eigene Sammlung.


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... zur Geschichte interner Link 1tes Garde-Regiment zu Fuß (preussisches)

Fahnenweihe 1808


17. Juni 1813 - Sechster Koalitionskrieg (Befreiungskriege): Gefecht bei Kitzen.

Auf dem Marsch in Richtung Leipzig trifft das Freikorps Lützow kurz nach Beginn des Waffen-Stillstands von Pleiswitz (4. Juni – 10. August 1813) bei Kitzen auf ein französisch-württembergisches Kontingent unter Befehl des Generals François Fournier. Teil des Verbandes ist auch das 2e Régiment de Chevau-légers Lanciers de la Garde, das 1810 aus Husaren der niederländischen Königlichen Garde gebildet worden war und seit 1811 vom ehemaligen württembergischen Offizier Karl Friedrich Lebrecht von Normann-Ehrenfels kommandiert wurde. Infolge der überraschenden Attacke der "Roten Lanciers" erlitt Lützows Freikorps nicht nur erhebliche Verluste, sondern musste sich bis in den Raum Nauen zurück-ziehen, wo Major von Lützow mit A.K.O. vom 20. Juli 1813 Befehl erhielt, sich dem III. preussischen Armee-Korps des General-Leutenants von Bülow anschließen.

Versteigert im August 2019 im externer Link »Auktionshaus Ostoya« (Warschau; POL).



Gefecht bei Kitzen - 17. Juni 1813


20. Oktober 1813 - Sechster Koalitionskrieg (Befreiungskriege): Völkerschlacht bei Leipzig - 16. bis 19. Oktober 1813.

"Abmarsch der gefangenen Franzosen (in das Lager von Bunzlau)."

Gouache von Richard Knötel; versteigert im Januar 2022 im externer Link »Auktionshaus Bossard« (im Ritter-Gut am Barock-Schloss Lichtenwalde, GER).

Völkerschlacht bei Leipzig - 20. Oktober 1813


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KOE

Königstein - größte Festung Sachsens

Festungs-Ansichten

interner Link "Festung Königstein - Georgenburg" (Canaletto)

Festungs-Hof

interner Link "Magdalenenburg, Brunnenhaus und Johannissaal" (Canaletto)

interner Link "Kommandantengarten und Brunnenhaus" (Canaletto)


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


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KOB

Kobell oder Kobel, Wilhelm Alexander Wolfgang

(ab 1817 Ritter von Kobell)

Münchener Landschafts-, Tier- und Schlachten-Maler.

* 6. April 1766 in Mannheim; † 15. Juli 1853 in München


Kobell studierte zwischen 1780 und 1784 an der Mannheimer Zeichnungsakademie, praktizierte anschließend in der väterlichen Werkstatt und erhielt hier bereits erste Porträt- und Illustrationsaufträge. 1791 wurde ihm ein kurfürstliches Stipendium in München zugesprochen; bereits 1792 erfolgte seine Berufung als Hofmaler an die Münchener Residenz. Hier wurde Kobell zwischen 1806 und 1817 von den bayrischen Regenten mit der Anfertigung einer Reihe von großformatigen Gemälden mit Motiven zur bayrischen Militär- und Kriegsgeschichte beauftragt, die u.a. den französischen Verbündeten zum Geschenk gemacht wurden. 1808 folgte die Ehrenmitgliedschaft in der Wiener Akademie, gleichzeitig wurde er in das Komitee zur Verwaltung der bayerischen Kunstschätze aufgenommen. 1814 erhielt er dann die Professur für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie, die er bis zu seiner Pensionierung 1826 ausgeübt hat. 1817 zum Ritter geschlagen wurde er 1833 schließlich geadelt.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


... Link-Empfehlungen externer Link Zeno.org


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kobell-1
Wilhelm Alexander Kobell
Selbst-Porträt

Werke von Wilhelm von Kobell:

"Heerschau Europäischer und Asiatischer Truppen"

Die uniformenkundlichen Blätter entstanden zusammen mit lokaler Link Johann Adam Klein in loser Folge zwischen 1806 und 1820. Ursprünglich dienten die handkolorierten Radierungen zur Vorbereitung der ab 1807 begonnenen Auftragsserie von großformatigen Darstellungen von Schlachten des ersten Koalitionskrieges, wurden aber über die Jahre ständig aktualisiert und ergänzt. Über die Menge der Motive, die in den Jahren von Kobell und seinem Team gefertigt wurden, konnten bislang keine Angaben ausgemacht werden.


... zur Sammlung interner Link "Kobells Heerschau"


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Heerschau - Titelblatt
Skizzen von Kobell
(Montage; für die uniformenkundlichen Blätter von Klein und Kobell konnten bislang keine Mappen, Deckblätter oder Einbände ausgemacht werden)

17. Januar 1807: "Eroberung der Festung Brieg"

Gemälde um 1809, Residenzmuseum München


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Kobell: Brieg
Quelle: ► Wikipedia

15. März 1807: "Belagerung von Cosel" (Ausschnitt)

Gemälde um 1809, Neue Pinakothek, München


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Kobell: Cosel
Quelle: ► Wikipedia

30. und 31. Oktober 1813: "Reiterschlacht bei Hanau"

Gemälde um 1814, Neue Pinakothek, München


... zum Schauplatz interner Link Hanau


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Kobell: Hanau
Quelle: ► Wikipedia

30. und 31. Oktober 1813: "Die Reiterschlacht von Hanau"

Aquarell über Feder und Bleistift um 1814


... zum Schauplatz interner Link Hanau


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Kobell: Hanau
Quelle: ► Albertina (Wien)

KOC

Koch, Otto Albert Carl

Deutscher Dekorations- und Theater-, Kunst- und Historien-Maler.

* 28. Mai 1866 in Mannheim; † 8. Juni 1921 in Heidelberg


Koch entstammte einer gut situierten Mannheimer Kaufmanns-Familie. Nach seiner Lehre als Innen-Dekorateur arbeitete Koch im Kauf-Haus seines Familie, engagierte sich jedoch bereits hier im National-Theater, was ihm den Zugang zu den Sammlungen des als Kaserne genutzten Mannheimer Zeug-Hauses eröffnete. Nach seinem Studium an der Kunst-Akademie von Karlsruhe und einer ausgedehnten Rund-Reise durch Tirol und Italien nach Portugal, durch die Niederlanden sowie an die Ostsee ließ er sich im Kurort Baden-Baden nieder, eröffnete ein Atelier und machte sich mit den zu der Zeit sehr populären groß-formatigen Mythologie- und Historien-Gemälden, die u.a. in der Münchener Secession und in der 1909 eröffneten Kunsthalle Baden-Baden ausgestellt wurden, schnell einen Namen.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


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Otto Albert Carl Koch
Otto Albert Carl Koch
Zeichnung von C.W. Allers, 1893
Quelle: ► WIKIPEDIA

Werke von Otto Albert Carl Koch:

"Varus-Schlacht" (idealisiert)

Angriff der verbündeten Germanen auf die einmarschierenden Römer im Teutoburger Wald.


Bild-Quelle: Online-Präsenz ► »Landesmuseum Detmold«.


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Germanen-Angriff

 KRE

Krefeld - Schlacht im Sieben-Jährigen Krieg am 23. Juni 1758

Stadt-Zentrum

■ Hünten, Johann Emil

interner Link "Schlacht bei Krefeld"


■ Knötel, Richard

lokaler Link "Schlacht bei Krefeld"


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


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KRU

Krüger, Franz Gustav

Berliner Militär-, Porträt- und "Pferde"-Maler.

* 10. September 1797 bei Köthen (Anhalt); † 21. Januar 1857 in Berlin


Krüger... "wurde vor allem bekannt für seine volkstümlichen und lebensechten Porträts und Pferdebilder, die ihn zum bedeutendsten Militär- und Porträtmaler Berlins werden ließen. Seine Darstellungen von Militärparaden enthalten hunderte von Porträts und zeigen so oft große Teile der gehobenen Gesellschaft der Stadt..."


Aus der Biografie von Wikipedia.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


... Link-Empfehlungen externer Link ARTCYCLOPEDIA


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krueger-1
Franz Gustav Krüger
Selbst-Porträt

Werke von Franz Krüger:

"Parade auf dem Opernplatz"

Gemälde um 1829, Schloss Charlottenburg, Berlin


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Krueger: Parade
Quelle: ► Wikipedia

"Parade auf dem Opernplatz"

Gemälde um 1830, Nationalgalerie, Berlin


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Krueger: Parade
Quelle: ► Wikipedia





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